Machtbalance

Kurzfristig mögen Machtungleichgewichte zwischen Austauschpartnern gewinnbringend sein. Langfristig hat aber nur jene Organisation Erfolg, die es schafft, eine Machtbalance in ihren Stakeholder-Beziehungen aufzubauen, um einen vertrauensvollen Austausch zwischen Partnern zu erzielen.

Wie man Ressourcen bei anderen entdecken, fördern und nutzen kann, wie man lokale Netzwerke aufbaut, um örtliche Ressourcen zu bündeln und zu teilen, – dies vermittelt das von mir entwickelte partizipative Stakeholder-Management-Modell. Es hilft, Verlustängste gegenüber gleichgewichtigen Beziehungen abzubauen. Es beruht auf der Überzeugung, dass eine Organisation durch ihre Stakeholder stark wird. Stakeholder sind keine Bedrohung, sondern eine Chance.

Fragen Sie sich selbst:

  • Hat Ihre Organisation Angst vor starken Stakeholdern?
  • Wie viele Austauschbeziehungen Ihrer Organisation können als gleichgewichtig beurteilt werden?
  • Welche Ressourcen könnten Sie in Verhältnissen „auf Augenhöhe“ erlangen?
  • Wie kann Ihre Organisation gegenüber dominanten Stakeholdern an Profil gewinnen?